Beschichtung planarer Oberflächen

Die LbL Technologie wurde ursprünglich für planare Flächen entwickelt (G. Decher) und eignet sich daher auch zur Beschichtung und Funktionalisierung großer Flächen, die durchaus auch eine sehr feine Oberflächenstruktur haben können. Zusätzlich zu den bei Partikeln genannten Funktionen wie Fluoreszenz oder Magnetismus bieten sich hier weitere Möglichkeiten wie:

  • superhydrophobe oder superhydrophile Oberflächen
  • funktionale Nano- und Mikropartikel an Oberflächen
  • Sol-Gel modifizierte LbL-Schichten
  • Sol-Gel-Schichten mit Nanoreservoiren
  • Strukturierte TiO2 Schichten mit hoher Hämokompatibilität
  • Beschichtungen zum Korrosionsschutz von Metallen
  • Brandschutzbeschichtungen von leicht entflammbaren Materialien

Wir bieten derartige Beschichtungen bzw. deren Entwicklung an, die auf der LbL-Technologie und unserem Know-How basieren.

Planare Öberflächen

Abb. 1: Wassertropfen und resultierende Kontaktwinkel auf einer mit verschiedenen LbL Beschichtungen versehenen Glasoberfläche. Durch die Nanorauhigkeit können die Eigenschaften der Oberfläche von superhydrophil bis superhydrophob stufenlos getunt werden.

 

 

 

Abb. 2: Rasterelektronenmikroskopie von 500 nm großen PS-Partikeln, die mittels LbL auf einer planaren Silikaoberfläche fest immobilisiert sind.

Abb. 3: Reflexionsbild einer 100 nm dicken Sol-Gel Schicht, die selektiv in einer LbL-Schicht erzeugt wurde. Die Interferenzen entstehen durch Höhendifferenzen im gequollenen Zustand des Gels.

Abb. 4+5: Transmissions- und Fluoreszenzbild einer Silikaschicht mit Hohlräumen (Ø  = 1 µm), die  mit einem fluoreszierenden Polymer gefüllt sind (einige der Hohlräume sind offen, wie im Transmissionsbild zu erkennen ist (Bildgröße 160 µm x 160 µm)

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